Bio-Garten Flechtdorf GmbH

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Ausbildung, Berufsförderung - Zierpflanzenbau, Floristik, Gemüsebau, Landschaftsbau

 

Werkstatt für behinderte Menschen

Das Eingangsverfahren

Nach § 3 WVO führen die Werkstätten im Benehmen mit dem zuständigen Rehabilitationsträger (Landeswohlfahrtsverband Hessen, Agentur für Arbeit, Rentenversicherungsträger) ein dreimonatiges Eingangsverfahren durch.

Im Eingangsverfahren wird ermittelt,

  • welche berufsfördernden und ergänzenden Maßnahmen zur Rehabilitation für den Menschen mit Behinderung in Betracht kommen;
  • für welche Tätigkeit der Mensch mit Behinderung geeignet ist;
  • ob die Werkstatt für behinderte Menschen die geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben im Sinne des § 40 SGB IX für den Rehabilitanden ist.

In der Bio-Garten Flechtdorf GmbH findet das Eingangsverfahren für Menschen mit geistiger Behinderung in den Berufsbildungsbereichen sowie als integrierte Maßnahme im Arbeitsbereich statt.

Schwerpunkte des Eingangsverfahrens sind das Kennenlernen der Arbeitsbereiche des Betriebes sowie die Testung der vorhandenen Fähigkeiten.

Die ausführliche Dokumentation ermöglicht die Planung weiterer Lernziele nach Beendigung des Eingangsverfahrens.

 

Grafische Darstellung des Eingangsverfahrens
Grafische Darstellung des Eingangsverfahrens

 Grafische Darstellung des Berufsbildungsbereiches Werkstatt für behinderte Menschen
Grafische Darstellung des Berufsbildungsbereiches Werkstatt für behinderte Menschen

Die Berufsbildungsmaßnahmen

Die Berufsbildungsmaßnahme ist unterteilt in einen Grundkurs und einen Aufbaukurs (in der Regel insgesamt zweijährig), der durch Einzelmaßnahmen ergänzt wird.

Alle Bildungsmaßnahmen haben die Teilhabe am Arbeitsleben und die Persönlichkeitsentwicklung zum Ziel. Sie sollen die beruflichen Fähigkeiten der Teilnehmer planmäßig entwickeln und auf geeignete Tätigkeiten im Arbeitsbereich der Werkstatt oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereiten.

Im Grundkurs werden Fertigkeiten und Grundkenntnisse verschiedener Arbeitsabläufe vermittelt sowie das Sozial- und Arbeitsverhalten gefördert. Im Aufbaukurs werden Praktika in verschiedenen Arbeitsgruppen durchgeführt bzw. bei den integrierten Berufsbildungsmaßnahmen die Fertigkeiten mit höherem Schwierigkeitsgrad vermittelt.

Teilhabe am Arbeitsleben

im Gewächshaus

Blumengestecke herstellen

"Teilhabe am Arbeitsleben" bedeutet die Rehabilitation und die Integration von Menschen mit Behinderung, die aufgrund Art oder Schwere der Behinderung nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, in Arbeit, Beruf und Gesellschaft.

Die Bio-Garten Flechtdorf GmbH ist damit sowohl eine Stätte der beruflichen, als auch der sozialen Rehabilitation. Entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen, Neigungen und Notwendigkeiten der Menschen mit Behinderung verfügt die Bio-Garten Flechtdorf GmbH über qualifiziertes Fachpersonal in den einzelnen Bereichen.

Darüber hinaus wird durch begleitende Maßnahmen die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit gefördert.

Arbeitsbegleitende Maßnahmen

Die Bio-Garten Flechtdorf GmbH sieht ihren Auftrag nicht nur in der Förderung durch Arbeit, sondern in der Gesamtentwicklung des Menschen mit Behinderung. Wie in § 5, Abs. 3 der Werkstättenverordnung beschrieben, hat sie arbeitsbegleitend geeignete Maßnahmen zur Erhaltung und Erhöhung der im Berufsbildungsbereich erworbenen Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit der betreuten Mitarbeiter/innen durchzuführen.

Dieser Auftrag wird in Kooperation mit dem Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg e. V. eingehalten.

Die Angebote decken ein Spektrum von klassischen Sportmaßnahmen, wie z.B. Fußball, Handball, Schwimmen, Tischtennis, Kegeln, Fitness, Nordic Walking, therapeutisches Reiten, Tanzen, Kurse wie Rechnen-Schreiben-Lesen, Arbeitssicherheitsunterweisungen, Deutschunterricht bis hin zu Krankengymnastik/Ergotherapie und Psychomotorik-Kurse.